12 Jahre Familienforschung Finkhäuser und Finkheiser

Eine Art Einleitung

Hallo liebe Anverwandte ersten bis x-ten Grades und alle Familienforscher, die diese Seite zufällig aufrufen.
Seit nun rund 12 Jahren beschäftige ich mich mit wechselnder Intensität der Erforschung unserer Familie. Ich habe nun einen Stand erreicht, bei dem einfach nichts mehr richtig weitergeht. Diese WEB-Page ist daher auch ein nochmaliger Versuch alle Finkäuser und Finkheiser zu veranlassen, alle ihre vielleicht doch noch irgendwo vorhandenen Unterlagen, Familiengeschichten, alte Briefe etc zu durchstöbern und fehlende Familiendetails an das Licht des Tages zu befördern.
Im Zuge der Familienforscherei habe ich auch herausgefunden, dass alle in Deutschland lebenden Finkheiser mit der Familie Finkhäuser verwandt sind. Der Name Finkhäuser entstand erst etwa zum Ende des 18. Anfang des 19. Jahrhunderts in Ostpreußen. Unser bisher von mir gefundener (eigentlich mehr vermuteter) Spitzenahn um 1700 hieß noch Finkeisen. Daraus wurde durch phonetische Verfälschungen Finkeiser, Finkheiser und letztlich Finkhäuser. In dieser Zeit der Namensbildung sind einige Familienmitglieder aus Ostpreußen ausgewandert und haben die Variante Finkheiser so am Leben erhalten. Daher heißt meine WEB-Page "Familienforschung Finkhäuser-Finkheiser".
Aber von woher ist unser gemeinsamer Urahn Anfang des 18. Jahrhunderts nach Ostpreußen eingewandert?
Ich weiß aus Gesprächen mit vielen Verwandten, dass in unserer Familie immer wieder Hinweise auftauchen, die auf eine Herkunft aus dem Salzburger Land deuten. Wir können heute mit Sicherheit annehmen, diese Familiensage ist falsch. Ich habe ohne jeden Erfolg tausende Seiten alter Schwarten und Dokumente durchgesehen, die sich mit den aus dem Salzburgischen vertriebenen Evangelischen befassten.
Dieter Finkhäuser Im Laufe der Jahre habe ich auch alle erdenklichen Unterlagen über Zuwanderungen aus Hessen, Nassau, der Schweiz, der Hugenotten Wanderungen, einfach alles was über Zuwanderungen dokumentiert ist, durchgearbeitet, nichts.
Ich nehme heute an, dass es unseren Spitzenahn irgendwann um 1700 aus Sachsen nach Ostpreußen verschlagen hat. Johann mit Vornahmen hieß in Sachsen um 1700 jeder zweite Junge. Finkeisen gab es ebenfalls in Sachsen in jedem 2. Dorf, während dieser Name in den anderen Deutschen Ländern eher selten war. Übrigens, ein Finkeisen war so etwas wie ein fröhlicher Schmied. "Fink" ist im Altdeutschen Sprachgebrauch ein Begriff für lustig oder fröhlich.
Aber August der Starke, König von Sachsen und Polen, hat in den Nordischen Kriegen gegen Schweden viele seiner sächsischen Soldaten schlicht verheizt. Mein fantastisches Märchen über unseren Spitzenahn habe ich vor einigen Jahren als Weihnachtsgeschichte verfasst. Ich habe diese Geschichte auch auf dieser WEB-Page zum Besten gegeben.
Von den eigentlich nicht sehr vielen Finkhäuser sind Mitte des 19. Jahrhunderts unter anderen auch zwei Geschwister aus Vlotho über Sachsen" in die USA ausgewandert. Warum über Sachsen? Ist vielleicht doch nur Niedersachsen gemeint? Denn Vlotho liegt ja in Nordrhein-Westfalen.

In eigener Sache

Ich hatte diese WEB-Page vor einigen Monaten für wenige Wochen mit allen mir bekannten Daten, auch der Lebenden, in das Internet gestellt. Ich hatte die privaten Daten der noch lebenden Familienmitglieder nicht unterdrückt, um jedem Leser möglichst viel Informationen über den gesamten Stammbaum zu geben, ihr/ihm damit aber auch meine Wissenslücken auf zu zeigen.
In der vorliegenden Fassung habe ich diese Daten unterdrückt. Wenn irgend jemand aus dem Familienkreis weitergehende Informationen haben möchte, wende er sich bitte an mich. Ich schicke ihm/ihr dann Alles zu.
Nochmals meine Bitte, gebt mir alle Informationen zur Vervollständigung der Familienchronik, die ich noch nicht habe. In den nächsten Monaten werde ich nochmals einige Dutzend Kirchenbücher durchsehen und diverse Einzelheiten klären. Vielleicht sollte ich eher sagen, ich versuche sie zu klären. Wenn es so einfach wäre, hätte ich sie bereits geklärt.
Dann werde ich abschließen und das bereits begonnene Buch "Chronik der Familie Finkhäuser-Finkheiser" zum Abschluß bringen.
Ich hoffe, das sich jeder auf dieser doch recht umfangreichen WEB-Page zurecht findet. Ich habe mir jede Mühe gegeben das Ganze so transparent wie möglich zu gestalten. Für Hinweise zur Verbesserung bin ich dankbar.
Ein Tipp. Unter Tafeln habe ich versucht, die gesamte Familie in ortsbezogene Familienzweige zu zergliedern. Der Ursprung aller Familienmitglieder ist Ostpreußen. Aber im 19. Jahrhundert und erst recht nach dem 2. Weltkrieg haben sich einzelne Zweige herausgebildet, die ich hier getrennt betrachtet habe.
Um den e-mail Harvestern (das sind die netten Mitmenschen, die e-mail Adressen sammeln um ihre SPAM-Nachrichten zu verschicken) das Leben etwas schwerer zu machen, habe ich unten keine komplette e-mail Adresse eingefügt.
Wer sich an mich wenden möchte klicke bitte auf meinen Namen (Blauer Text) am Ende dieser Seite oder verwende bitte die Adresse KDE"at"Finkhaeuser-Poing.de, wobei "at" durch @ zu ersetzen ist. Weiterhin gilt auch die angegebene Postadresse. Ich freue mich auch über jede telefonische Information.